Buddhistische Psychologie

Die ultimative Wissenschaft des Geistes

Die Aussage, dass alles, was ist, sich permanent verändert, ist schon weit verbreitet. Was aber sonst noch hat es mit der buddhistischen Psychologie auf sich? Inwiefern ist sie sehr aktuell?

Buddhistische Psychologie - Ines Buschhaus - Praxis für Psychologische Beratung und Coaching

Ein ruhiger, klarer Geist ist die beste Voraussetzung für kluges Handeln.

Bekannte Aussagen aus der buddhistischen Psychologie sind, dass Leiden Teil des Lebens ist, dass sich alles permanent verändert, oder dass alles, was wir suchen, schon längst hier ist.

Fragen wie die folgenden sind zentral in diesem Teilbereich der Psychologie: Was führt zu Glück und Zufriedenheit? Welchen Platz hat Leiden in unserem Leben? Was bringt mir innere Freiheit inmitten des Trubels des Lebens? Was ist die Essenz, meine Wahre Natur?

Ganz grundsätzlich ist die buddhistische Psychologie eine nicht-religiöse Geisteswissenschaft. Diese Wissenschaft des Geistes beschäftigt sich mit unseren Gedanken, Emotionen, unserem Verhalten, Leben im Hier-und-jetzt, somit auch mit Leid/en.

In der buddhistischen Psychologie wird davon ausgegangen, dass der Geist der Vorläufer von allem ist, d.h. dass wir mit unserem Geist unsere Handlungen, Gewohnheiten und letztlich unseren Charakter formen.

Die Fähigkeit des Menschen, den eigenen Geist zu steuern, ist die Basis der Interventionen in der buddhistischen Psychologie.  Jedoch sind Fragen ‘Wie öffne ich mein Herz? Wie kann ich mein Herz offen lassen’ genauso zentral wie die Fragen ‘Was passiert in meinem Geist?’ und ‘Wie kann ich meinen Geist steuern?’ Das Erstere kann durch die Kultivierung von Qualitäten wie Mitgefühl, liebende Güte, Freude und Gleichmut geschehen, das Letztere durch Meditationsübungen.

Wie aus obigen Zeilen ersichtlich, ist die buddhistische Psychologie sehr realitätsnah und kann ausgesprochen hilfreich sein im ‘ganz normalen Wahnsinn des Alltags’.